Stiftung zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Familien
 

 

 

Aktuelle Projekte

Kooperation mit dem BHC 06

Seit der Saison 2009/2010 ist der IpD Sponsor des BHC 06. In dieser Zeit fanden zwischen Chrischa Hannawald einige lockere Gespräche statt. Im Verlauf dieser Gespräche entstand die Idee gemeinsam etwas für Kinder und Jugendliche, die sich in einer schwierigen Lebensphase befinden und Unterstützung/Orientierung benötigen, auf die Beine zu stellen.
Diesen Gedanken verfolgten wir weiter mit dem Ergebnis der folgenden Kooperationsvereinbarung:


Kooperationsvereinbarung zwischen dem BHC 06 und der Stiftungsinitiative des Intensivpädagogischer Dienst Bergisch Land GmbH „Stiftung zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Familie“

Zwischen den oben genannten wird ab Januar 2011 eine Kooperation vereinbart.
Ziele und Inhalt dieser Kooperation werden im Folgenden dargestellt:

Ziele

Primär ist es das Ziel, Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die sich im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe „bewegen“ ein Angebot zu machen, welches es ihnen ermöglicht wichtige soziale Erfahrungen mit Hilfe des Handballsports zu erleben. Diese Erfahrungen wie z.B. Stärkung des Selbstbewusstseins, Erleben von Wertschätzung, soziales Lernen in Gruppen, Erschließung einer sinnvollen Freizeitgestaltung usw. sollen durch verschiedenste Projekte ermöglicht werden.

Projekte

  • Bei den stattfindenden Handballcamps des BHC für Kinder/Jugendlichen sollen mindestens 3 (wenn es Freiplätze sind) der Teilnehmerplätze mit Kindern/Jugendlichen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe belegt werden. Diese Kinder/Jugendlichen werden von den Jugendämtern die mit dem IpD zusammenarbeitet benannt und durch den IpD vermittelt. Darüber hinaus wird ein Betreuer des IpD schwerpunktmäßig diese Kinder/Jugendlichen bei den Camps begleiten und betreuen.
    Die Anbahnung, Gestaltung und Nachbereitung der Camps muss noch in einer Konzeption detailliert erarbeitet werden.
  • Alle fünf bis sechs Wochen soll ein Workshop stattfinden. Dieser Workshop soll folgende Aufbau haben:
    • Eine Stunde „Gespräch“ mit einem Bundesligaspieler über den Spieleralltag usw.
    • Für die Räumlichkeiten sorgt der IpD
    • Anschließendes Schnuppertraining bei einer Kindermannschaft.
    • Interessierten Kindern soll die Möglichkeit eröffnet werden kontinuierlich am Training einer
      Kindermannschaft des BHC teilzunehmen.
  • Der BHC stellt in Absprache und nach Verfügbarkeit mit der Stiftung Freikarten für ihre Bundesligaheimspiele zur Verfügung.
    Diese Freikarten werden an Kinder/Jugendliche und Familien aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe weitergeleitet. Eine Person oder Familie die so begünstigt wird hat darüber hinaus die Möglichkeit die Mannschaft des BHC bei dem Heimspiel „hautnah“ zu erleben (Persönliche Begrüßung durch einen Bundesligaspieler / in Absprache mit dem TrainerstabTeilnahme an der Mannschaftsbesprechung / Sitzplatz in der Nähe der Mannschaftsbank/ soweit organisatorisch möglich usw.)
  • Der BHC erklärt sich bereit, vierteljährlich Familien oder Gruppen durch einen ihrer Spieler und mit einem IpD Mitarbeiter bedarfsorientiert zu besuchen und ihnen so gegebenenfalls eine neue Lebensperspektive zu erschließen.

gez. Bela Gall -IpD Geschäftsführer-
Diplom Sozialpädagoge, Systemischer Berater (EFH-RWL), Diakon, Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut i.A. (ifs)

 

Nachhaltigkeit

Die in der Vereinbarung benannten Projekte haben das Ziel für Kinder und Jugendliche einen Einstieg in eine neue Erfahrungswelt zu erschließen.
Wichtig ist uns dabei zu gewährleisten, dass bei Interesse den Kinder /Jugendliche auf jeden Fall ermöglicht wird Anschlussangebote des BHC 06 zu nutzen. Im Bedarfsfall stellt die Stiftung dafür die finanziellen Mittel zur Verfügung.

 

Jugend in Ausbildung (Projekt in der Entwicklung)

Im Bereich der Jugendhilfe begegnen uns immer wieder junge Menschen die einen großen Teil ihrer Schulzeit nicht konstruktiv genutzt haben. Sie haben oftmals zwar einen Schulabschluss geschafft, der aber eher von schlechten Noten geprägt ist.
In der Regel bekommen sie auf Grund dessen kaum eine Möglichkeit eine Ausbildung zu machen.

Diesen Jugendlichen, soweit sie willens und nach unserer Einschätzung dazu kognitiv in der Lage sind, möchte die Stiftung in enger Kooperation mit Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit erschließen, eine Ausbildung zu machen.

Des Weiteren ist angedacht Betrieben das Angebot zu machen, Jugendliche die sich in einer Ausbildung befinden, bei auftretenden Schwierigkeiten zu unterstützen. Dabei ist an Jugendliche gedacht die grundsätzlich willens und in der Lage sind die jeweilige Ausbildung zu schaffen, doch auf Grund mangelnder Ansprache und Unterstützung zu scheitern drohen.

Eine entsprechende Konzeption, die sich der skizzierten Herausforderungen annimmt, befindet sich in Arbeit.