In den zurückliegenden zwei Jahren haben wir mit und in den Erziehungsstellen/Pflegestellen auf Zeit gearbeitet. Dabei haben wir uns an den unterschiedlichsten Stellen mit dem Thema der „Fremderziehung und Fremdunterbringung“ intensiv auseinander gesetzt.
Daraus haben wir neben den Erziehungsstellen folgendes Angebot entwickelt:
Hier ist die Zielsetzung von vorne herein, das Kind, den Jugendlichen nach maximal zwei Jahren in die Herkunftsfamilie zurück zu führen. Dieses erfordert eine intensive Arbeit mit der Erziehungsstelle, der Herkunftsfamilie und mit dem Kind bzw. Jugendlichen.
Die Dauer des Aufenthalts richtet sich dabei nach der vorausgegangenen Akutsituation, an den mit dem Jugendamt kontraktierten Verabredungen und Leistungen sowie an der erforderlichen Situationsanalyse. In der Regel wird es sich um eine Dauer von drei, in Ausnahmefällen bis zu max. sechs Monaten handeln.
Dieses befristete Angebot ist auf einen Zeitraum von bis zu drei Monaten angelegt und kann in Situationen zum Tragen kommen, in denen die Versorgung über eine begrenzte Phase in der Herkunftsfamilie nicht möglich ist oder ein Einrichtungswechsel angedacht ist.
Dieses Angebot berücksichtigt die unterschiedlichen Bedarfe und Anforderungen ebenso wie die mannigfaltigen individuellen Biografien der Kinder und Heranwachsenden, die fremduntergebracht werden müssen. Damit unsere allesamt fachlich versierten Erziehungsstellen den an sie gestellten Aufgaben gerecht werden können, bieten wir regelmäßige Begleitung durch unsere ErziehungsstellenberaterInnen in Form von Hausbesuchen, Elternabenden sowie Themenseminare an. Darüber hinaus gibt es zwei Familienfeste im Jahr und für alle belegten Erziehungsstellen regelmäßig Supervision.
Auf Wunsch lassen wir Ihnen gern umfassendere Informationen zukommen!