Sozialpädagogische Einzelbetreuung

Der IpD sieht seine besondere Stärke in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die eine  spezielle und individuelle Betreuung auf Grund ihrer Persönlichkeit oder Biographie benötigen. Unumgänglich ist es aus unserer Sicht, dass in diesem schwierigen und anspruchsvollen Betreuungsfeld nur fachlich spezialisierte, kompetente und erfahrene Pädagogen tätig sein dürfen.

Darüber hinaus wird von den Mitarbeitern  erwartet, dass sie sich gegenüber einem Betreuten wertschätzend, einfühlsam, authentisch, eindeutig und erklärend verhalten. Diese dargestellten Grundvoraussetzungen an den Mitarbeiter sollen gewährleisten, dass die finanziell aufwendige Betreuungsform möglichst effektiv und letztendlich erfolgreich gestaltet werden kann.

Der IpD sieht in dieser Betreuungsform die besondere Chance, fehlentwickelte Sozialisationsprozesse (familiäre Sozialisation, schulische Sozialisation, u.a.) aufzuarbeiten. Des Weiteren besteht in diesem Betreuungsfeld die Möglichkeit der Aufarbeitung von altersgemäßen kognitiven, motorischen und emotionalen Defiziten.

Das Ziel der gesamten Einzelbetreuung ist dahin ausgerichtet, dass das jeweilige Kind/der Jugendliche in die Lage versetzt wird, am familiären sowie gesellschaftlichen Leben konstruktiv und eigenverantwortlich teilzunehmen.

Wie dieses Ziel inhaltlich/methodisch erreicht werden kann, wird im Folgenden dargestellt:

Das Kennenlernen und Erlernen von alltäglichen Handlungen und lebenspraktischen Tätigkeiten

Gestaltung von Beziehungen im Alltag

Erschließung des näheren und weiteren sozialen Raumes in Bezug auf den primären Lebensraum des Kindes

Gestalten einer schulischen Integration

Ressourcenorientierte und klientenzentrierte Angebote (bei altersabweichenden Störungsbildern)

Grundsätzlich muss auch geprüft werden, ob auf Grund der erkannten Defizite die Notwendigkeit einer speziellen Förderung erforderlich ist, wie z.B. Spieltherapie, Ergotherapie, Psychomotorik usw.

Erlebnispädagogik

Neben diesen bisher dargestellten Inhalten und Methoden hält es der Intensivpädagogische Dienst darüber hinaus für wichtig, in besonderen Fällen verstärkt erlebnispädagogisch zu arbeiten, um besonders gravierende Blockaden „aufzubrechen“.
Möglich sind dabei folgende erlebnispädagogische Projekte, deren Dauer von drei Tagen bis zu vier Wochen variieren kann: