Arbeitsweise

Der IpD hat im Lauf der Zeit eine standardisierte Vorgehensweise in seinen ambulanten Settings entwickelt, die im folgendem skizziert wird:

I. Auftragsklärung/Erstkontakt/Bedarfsklärung
Bereitschaft zur Zusammenarbeit klären

Zirkuläre Arbeitsweise mit dem Ziel das jeweilige System in seinem Kontext zu erfassen, Hypothesen zu bilden und Lösungsstrategien zu entwickeln.
Methoden: Fragebogen, systemische Instrumente wie z.B. Genogrammarbeit, Wirksamkeitsdialog

II. Erneute Auftragsklärung/Bedarfsklärung nach ca. drei Monaten
mit dem Ziel die Hilfe erneut dem Bedarf anzupassen.

Zirkuläre Arbeitsweise mit dem Ziel einen an der Familie orientierten Veränderungsprozess zu gestalten/ begleiten.
Methoden: den lösungs- und prozessorientiert Prozessen angepasst.

III. Gegebenenfalls weitere Hilfeplangespräche/ Auftragsklärung/
Bedarfsklärung

Zirkuläre Arbeitsweise mit dem Ziel positive Entwicklungen zu Fördern und zu Verfestigen.
Methoden: den lösungs- und prozessorientiert Prozessen angepasst.

IV. Beendigung der Maßnahme bei zu erwartender Nachhaltigkeit

Zirkuläre Arbeitsweise mit dem Ziel die Familie zu verabschieden.
Methoden: Thematisierung des Maßnahmenendes, Gestalteter Abschied.


Kontinuierliche Instrumente:

Bereichsleitersystem

Der IpD arbeitet mit mehreren JA der Region zusammen. Jedem dieser Jugendämter ist eine Bereichsleitung zugeordnet, die primär dafür verantwortlich ist, dass in den jeweiligen Maßnahmen fachlich gut gearbeitet wird. Die Bereichsleitung steht im engen Austausch mit den Mitarbeitern, die in den Familien arbeiten und steht diesen unterstützend und beratend zur Verfügung.
Durch dieses System ist neben einer hohen Fachlichkeit eine (gute) verlässliche Begleitung der Familien, auch in Urlaubs- oder Krankheitszeiten, gewährleistet.

Des Weiteren gewährleistet die Bereichsleitung, dass den Mitarbeitenden der Jugendämter und weiteren, am Hilfeprozess Beteiligten, jederzeit eine kontinuierliche und präsente Ansprechperson für zur Verfügung steht.

Qualitätszirkel und Qualitätsentwicklung

Zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung finden regelmäßige Qualitätszirkel, Supervision und Kollegiale Beratung innerhalb des ambulanten MA Teams statt.

Unvorhersehbare und akut auftretende Krisenentwicklungen in Hilfeprozessen werden in einem multiprofessionellen Krisenteam reflektiert und weitere Interventionen, in enger Absprache mit den fallführenden MitarbeiterInnen der Jugendämter geplant und durchgeführt.

Meldeverfahren §8a

Der IpD hat mit dem Jugendamt Solingen eine §8a Leistungsvereinbarung getroffen, die im Bedarfsfall zur Anwendung kommt.